Geschichte des Posaunenchores Schlaitdorf

Die Gründungsmitglieder (von links): Hermann Schäufele, Helmut Speier, Alfred Schäfer, Gerhard Jaiser, Wilhelm Löffler, Manfred Reif, Gerhard Schöllkopf, Roger Speier, Anton Wagner

Ausgerechnet ein Orgelbauer aus Echterdingen gab mit der Frage
„Warum denn in Schlaitdorf kein Posaunenchor existiert“ den Impuls zur Gründung im Jahr 1952 durch den damaligen Pfarrer Hermann Schäufele.

Acht junge Männer wagten den Einstieg, ein Blasinstrument zu erlernen, nach dem das große Problem der Beschaffung der teuren Instrumente mit Hilfe der bürgerlichen Gemeinde gelöst werden konnte.

Es war ein furchtbares Ringen nach Luft und dem rechten Ton, als bereits am 15. Februar 1953 „öffentlich“ der Choralsatz  - Ringe recht wenn Gottes Gnade – aufgeführt wurde.

Mit Albert Hartmann aus Neuffen konnte im Jahr 1954 der erste Chorleiter gewonnen werden. Die lange Wegstrecke musste damals noch mit einem Leichtkraftrad bewältigt werden, welches von dem Schlaitdorfer Otto Steudle unbürokratisch beschafft werden konnte.

Im Jahr 1954, am 2. Mai wurde zum ersten Mal der Landesposaunentag in Ulm besucht.

Der Chor und die Chorgemeinschaft entwickelten sich stetig, neue Jungbläserinnen und Jungbläser wurden ausgebildet und so konnten im Jahr 1992 schon aktive Bläser für 30 Jahre aktive Posaunenchorarbeit ausgezeichnet werden.